Wie der Arbeiter den Bauern überlistete (Nacherzählung)-Ritzmaier Florian

Es war einmal ein Bauer, der war sehr geizig.

Wie jedes Jahr war die Ernte wieder reif. Zum Ernten brauchte der Bauer viele Arbeiter. So nahm er auch einen Arbeiter, der durch das Land wanderte.

Als Belohnung gab es pro Tag drei Mahlzeiten und ein wenig Geld. Der Bauer bot gleich das Frühstück an. Der Arbeiter nahm es an und aß gleich das Stück Brot und trank den Becher Milch aus. Er bot ihm auch gleich das Mittagessen an. Der Mann war noch hungrig. Er nahm das Mittagessen auch an und aß es. Der Bauer gab ihm auch noch das Abendessen. Der Mann aß es auch auf.

Der Bauer sagte: „Jetzt musst du den ganzen Tag ohne Pause arbeiten.“ Der Arbeiter sagte klug: „Nach dem Abendbrot arbeite ich nicht mehr.“

Der Mann setzte seinen Hut auf und ging zur Tür hinaus.

 

 

Wie der Arbeiter den Bauern überlistete  Sündhofer Anna

                                 (Nacherzählung)

Ein geiziger Bauer wollte mit der Ernte anfangen und brauchte Leute. Ein Mann wanderte durch das Land. Der Bauer bot ihm eine Belohnung an, wenn er für ihn arbeite. „Du kannst auch gleich das Frühstück haben.“, meinte der Bauer. Der hungrige Mann aß Brot und trank Milch. Der Bauer bot auch gleich das Mittagessen an. Freudig aß der Arbeiter.  „Willst du auch das Abendessen haben?“, fragte der Bauer. Der Mann aß auch das. Der Bauer glaubte, dass ihm seine List gelungen war. „So, jetzt kannst du ohne Pause durcharbeiten“, rief er. Doch der Arbeiter war klüger und listiger. „Nein danke, nach dem Abendbrot pflege ich zu ruhen“, sagte er und ging aus hinaus. 

 

 

Zweitfassung

 

 

 

                                                Georg Schaffner

 

 

Ein Bauer, der sehr geizig war, brauchte Arbeiter für die Ernte. Er fragte auch einen wandernden Mann. „ Wenn du mir bei der Ernte hilfst, bekommst du 3 Speisen am Tag und etwas Geld von mir. Und wenn du willst, bekommst du gleich das Frühstück.“ Der Arbeiter war sofort einverstanden. Das Frühstück bestand aus einem Stück Brot und einen Becher Milch. Als der Mann fertig war, bot ihm der Bauer gleich das Mittagessen an. Der Mann, der noch Hunger hatte, willigte ein. Schnell aß er es auf. Listig fragte der Bauer den Arbeiter, ob er gleich das Abendbrot wollte. „ Ja, sehr gerne“, antwortete der Mann. Ratzfatz war es weg. „ Jetzt musst du ohne Pause durcharbeiten!“, rief der Bauer. Er glaubte, dass seine List gelungen war. „ Tut mir leid, aber nach dem Abendessen pflege ich nicht zu arbeiten, da schlafe ich“, sagte er und verließ das Haus.

 

Zweitfassung

 

 

 

 

                                                    Buchberger Kristina

 

Wie der Arbeiter den Bauern

 

überlistete!

 

 

Ein Bauer, der sehr geizig war, bereitete sich auf die Ernte vor. Alleine konnte er die ganze Arbeit nicht schaffen, darum suchte er sich Taglöhner.

Als ein junger Mann gerade auf Durchreise war, fragte ihn der Bauer: „Willst du bei mir arbeiten, als Lohn bekommst du alle drei Mahlzeiten und Geld.“ Der reiche Mann schätze sich klug ein, darum meinte er: „Du hast sicher Hunger, iss gleich das Frühstück!“ Der Arbeiter freute sich sehr darüber und willigte ein. Er bekam ein kleines Stück Brot und ein Glas Milch. Der Bauer bot ihm auch noch das Mittagessen an. Da sein Bauch noch leer war, nahm er es gerne entgegen. Der junge Mann spürte, dass sein Bauch langsam voll wurde doch da er noch immer Hunger hatte, nahm er das Abendbrot gerne entgegen, das ihm der Arbeitgeber anbot. Als er fertig war, freute sich der Bauer sehr. Er glaubte, es sei ihm seine List gut gelungen. Der geizige Mann lachte blöde und schrie fast: „Jetzt geh arbeiten, den ganzen Tag ohne Pause!“ Der Taglöhner aber war klüger und meinte mit ruhiger Stimme: „Danke, aber ich bevorzuge nach dem Abendessen nicht zu arbeiten, sondern zu ruhen.“

Er nahm seinen Hut und ging zur Tür hinaus.