
An einem schönen Sommertag gingen Juliana und Tobias in den Garten und spielten Fußball.
Auf einmal hörten sie ein jämmerliches, leises Piepsen. Aber eines war noch komisch ,die Katze hüpfte auch wild herum. Juliana sagte: „Tobias ,hörst du das auch?" Die beiden Kinder suchten die ganze Wiese ab. Je näher sie dem großen Apfelbaum kamen ,desto lauter wurde das Jammern. Tobias schrie: „Juliana, pass auf, vor dir liegt ein kleiner Piepmatz!" Da sagte Juliana: „Da oben auf dem Baum liegt ein Nest. Da ist der kleine Vogel sicher runter gefallen." Jetzt nahmen sie einen Schlauch und versuchten, das Nest runter zu spritzen, um zu schauen, ob noch ein Vogelkind darin ist. Oh, es war aber leer. Tobias holte einen Korb und ein Tuch. Behutsam legten sie Piepsi hinein. „Mama, Mama, sieh mal, was wir gefunden haben! Bitte, bitte, lass uns das Vogelbaby behalten", baten sie ihre Mutter. Die Mama sagte: „Heute dürft ihr es noch behalten, aber morgen gleich in der Früh suchen wir seine Mutter." Juliana holte einen Käfig und setzte Piepsi hinein. Gleich in der Früh nahmen sie das Vogelkind und setzten es in die Wiese. Kurz darauf versteckten sich die beiden Kinder hinter dem Baum. Die Vogelmutter kam angeflogen. Piepsi wusste, dass es seine Mutter war. Das Kücken stand auf und flog davon.
Florian Ritzmaier
Letzte Rettung
An einem sonnigen Nachmittag spielten Patrick und Vanessa im Garten fangen.
Plötzlich entdeckten sie eine Katze. Vanessa lief ihr nach. Das Mädchen rief Patrick zu: „Komm schnell, ein Vogelbaby liegt im Gras und flattert wild herum!" Das Mädchen holte einen Schlauch und spritzte die Katze an. Das Kätzchen miaute und rannte schnell weg. Gleich darauf holte der Bub einen Korb und legte das Vögelchen behutsam hinein. Die beiden liefen ins Haus. Gottseidank hatten sie noch einen Vogelkäfig, in den setzten sie den Piepmatz.
Weit weg schlief irgendwo im Gras die Katze und ließ sich trocknen. Papa kam heim. Er schlug vor: „Kommt, wir bringen das verängstige Tier zurück ins Nest." Patrick und Vanessa holten eine Leiter. Papa kletterte auf den Baum hinauf und setzte das kleine Tier zurück ins Nest.
Nun war das Vogelkind wieder glücklich und auch Patrick und Vanessa waren zufrieden.
1. Schularbeit von Benjamin Steinegger
Noch einmal gut gegangen
Julia und Max spielten im Garten fangen. Plötzlich raschelte es im Busch des Nachbarn. Max fragte: „ Was war das?“ Die Antwort war leicht zu finden, denn der Kater des Nachbarn sprang gerade aus dem Busch. Sie hörten aber noch etwas. Julia meinte sofort: „ Ich höre ein leises Piepsen.“ Max stürmte sofort in den Garten des Nachbarn und sah unter dem Apfelbaum ein kleines Vogelkind liegen. Der Kater hechtete los und Max gleichermaßen. „Der Kater scheint zu gewinnen“, dachte Max. Doch da war Julia. In der einen Hand hielt sie einen Gartenschlauch, in der anderen einen Korb. Julia schrie: „ Wasser marsch!“, und der Kater nahm Reißaus. Sie legten den kleinen Vogel sachte in den Korb und gingen ins Haus, um einen Vogelkäfig zu suchen. Zum Glück hatten sie noch einen Käfig auf dem Dachboden. Sie legten den Piepmatz vorsichtig in den Käfig hinein. Max sah aus dem Fenster und sah, dass sich der Kater auf die Wiese gelegt hatte. Plötzlich hörten sie auf dem Apfelbaum ein lautes Gezwitscher. Sie liefen mit dem Vogelkäfig hinaus. Dort angekommen sahen sie einen wild herumflatternden Vogel auf dem Baum. Julia meinte: „ Das ist die Mutter!“ Sie holten eine Leiter und hoben ihn zurück ins Nest. Ende gut – alles gut.